Arbeitsplan FolgenübersichtArbeitsplan Folgenübersicht

Arbeitsplan Folgenübersicht

Eine einfache lineare Reihe von Produktionsschritten werden mit einer Folge wiedergegeben. Wenn eine Reihe komplexer Produktionsschritte dargestellt werden müssen werden mehrere Folgen durch Beziehungen zu Vorgängern und Nachfolgern verknüpft. Im einfachsten Fall verfügt ein Arbeitsplan nur über eine einzige Folge, die sogenannte Stammfolge. Jede weitere Folge ist entweder eine alternative oder eine Parallele Folge, je nachdem, ob die jeweiligen Vorgänge als Alternative zur Stammfolge oder parallel zur Stammfolge ausgeführt werden. Diese Möglichkeit der flexieblen Fertigung kann mithilfe von Folgen modelliert werden.

PlanänderungenPlanänderungen

Planänderungen

Ein Plan ist eine auftragsneutrale Ablauffolge für die Durchführung einer Aktivität. Pläne werden im SAP eingesetzt, um eine Folge von Aktivitäten zu definieren, mit der ein bestimmtes Ergebnis erzielt werden sol. Folgende Plantypen werden im ERP System verwendet:

  • Arbeitsplan, Standardarbeitsplan
  • Linienplan, Standardlinienplan
  • Planungsrezept
  • Grobplanungsprofil
  • Standardnetz
  • Prüfplan

Der Änderungsdienst ist eine zentrale logische Funktion, die genutzt werden kann, um verschiedene Stammdaten zu ändern und die Änderungen zu dokumentieren. Durch das gültig-ab-Datum des Änderungsstammsatzes werden die Änderungen zu einem definierten Zeitpunkt wirksam und können auch längerfristig geplant werden. Die Änderungen wirken sich zum definierten Zeitpunkt automatisch in allen Bereichen der logistischen Prozesskette aus z.B. Kundenauftrag, Disposition und Fertigungssteuerung).

ProduktstrukturbrowserProduktstrukturbrowser

Produktstrukturbrowser

Die Produktstruktur ermöglicht das anzeigen und bearbeiten aller sachlich verbundenen Objekte (z.B. Material, Stückliste, Dokument, Plan). Die Darstellung der Produktdaten erfolgt in Form einer Baumstruktur. Die Darstellung kann auf die Detaildaten beschränkt werden, die für die aktuelle Bearbeitungssituation erforderlich ist. Die Produktstruktur kann systemübergreifend aufgelöst werden. Daten können lokal oder systemübergreifend (ALE-Destinationen, Applikation Link Enabeling) ausgewertet und bearbeitet werden. Es kann:

  • Direkt in die Anzeige oder Bearbeitung einzelner Objekte gesprungen werden.
  • ähnliche Objekte angezeigt oder bearbeitet werden
  • für ein beliebiges Objekt die Baumstruktur angelegt werden
  • für die Objektverwaltungssätze des Änderungsdienstes mehrere Objekte ausgewählt werden
  • In die Engineering Workbench gesprungen werden

ProduktstruckturbrowserProduktstrukturbrowser
Produktstruckturbrowser Technische ZeichnungProduktstrukturbrowser Technische Zeichnung
TerminierungTerminierung

Terminierung

Zur Gewährleistung einer reibungslosen Materialbedarfsplanung ist es dringend erforderlich, den Arbeitsplan zu terminieren und das Terminierungsergebnis im Materialstamm fortzuschreiben. Ein Arbeitsplan wird Terminiert, um sicherzustellen, das der Fertigungszeitplan genau ist. Dieser Zeitplan kann mithilfe einer Objektübersicht und eines Gantt-Diagrammes angezeigt werden.

Materialstückliste ändernMaterialstückliste ändern

Materialstückliste

Stücklisten enthalten wichtige Stammdaten für die integrierte Materialverwaltung und die Fertigungssteuerung. In der Konstruktionsabteilung erfolgt für ein neu zu produziertes Produkt die fertigungsgerechte und funktionsfähige Gestaltung. Das Ergebnis dieser Produktphase sind Zeichnungen und eine Aufstellung über alle benötigten Teile. Stücklisten sind in unterschiedlichsten Formen überall dort anzutreffen, wo Fertigerzeugnisse oder Halbfabrikate aus mehreren Ausgangsteilen oder -stoffen zusammengesetzt werden. Je nach Branche heißen sie auch: Rezept oder Zutatenliste. Die Stücklistenverwendung ermöglicht es, für verschiedene innerbetriebliche Bereiche wie Konstruktion oder Fertigung separate Stücklisten zu führen. Die räumliche Gültigkeit einer Stückliste (Werksbezogene Stückliste, Konzernstückliste) definiert, welche Werke eine Stückliste nutzen können. Stücklisten sind in unterschiedlichsten Formen überall dort anzutreffen, wo Fertigerzeugnisse oder Halbfabrikate aus mehreren Ausgangsteilen oder -stoffen zusammengesetzt werden.

Primärstückliste SekundärstücklistePrimärstückliste Sekundärstückliste

Vergleich Primärstückliste Sekundärstückliste

Die Stücklistenverwendung ermöglicht es, für verschiedene innerbetriebliche Bereiche wie Konstruktion oder Fertigung separate Stücklisten zu führen. Die räumliche Gültigkeit einer Stückliste (Werksbezogene Stückliste, Konzernstückliste) definiert, welche Werke eine Stückliste nutzen können. Einmal angelegte Stücklisten können über einen Änderungsdienst geändert werden.

Die Stücklistenauflösung beantwortet die Frage: Woraus besteht ein Erzeugnis? Der Stücklisten vergleich ist sinnvoll, wenn:

  • Mehrere Stücklisten zu einem Material angelegt wurden
  • Stücklisten zu verschiedenen Verwendungen Angelegt wurden
  • Stücklisten mit unterschiedlichen Änderungsständen vorhanden sind

Verwendung ArbeitsplatzVerwendung Arbeitsplatz

Verwendung Arbeitsplatz

Ein Arbeitsplatz ist ein Ort, an dem Fertigungskapazitäten durch Bedarfe von Aufträgen angestoßen werden. Je nach Unternehmen werden Arbeitsplätze auch Maschinengruppe oder Kapazitätsgruppe genannt. Arbeitsplätze können als einzelne oder mehrere Maschinen, Personen, Werkzeuge usw. definiert werden. Sie werden in Plänen (Arbeitsplan, Standardnetz, Prüfplan, Instandhaltungsplan, Grobplanungsprofil) und in Aufträgen verwendet. Arbeitsplätze werden auch als Kapazitätssammler für statistische Auswertungen genutzt. Der Arbeitsplan zeigt die Vorgänge in einer Folge und dient als Vorlage für jeden Fertigungsauftrag. Im Arbeitsplan sind die geplanten Zeiten für die Ausführung der einzelnen Arbeitsvorgänge als Vorgabewerte hinterlegt. Arbeitsplätze bestimmen den Ort für die Durchführung eines Vorgangs. Ein Arbeitsplatz enthält mehrere Gruppen von Daten, die auf unterschiedlichen Bildschirmbildern hinterlegt werden können.

Hierzu zählen:

  • Allgemeine Daten, (Name, Bezeichnung, Vorgabewerteschlüssel)
  • Vorschlagswerte Arbeitsplan (Steuerschlüssel, Vorlagenschlüssel, Lohndaten)
  • Kapazitätsdaten (Kapazitätsangebot, Formelschlüssel)
  • Terminierungsdaten (Terminierungsbasis, Warte- und Transportzeit, Formelschlüssel)
  • Kalkulationsdaten (Kostenstelle, Leistungsarten, Formelschlüssel)